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Uhudlergeschichte PDF Drucken E-Mail

Geschichtlich hat der Uhudler einiges zu bieten. Er stammt aus der Zeit nach dem großen Reblausbefalls um 1860. Damals wurden amerikanische und inländische Rebsorten gekreuzt.

In der ersten Häfte des 20. Jahrhunderts waren Direktträgerreben, wie der Uhudler eine ist, verpönt. Die Produktion für den Eigenverbrauch war erlaubt, jedoch nicht der Ausschank und Verkauf. Das Verbot führte natürlich zu einer ansteigenden Beliebtheit des Getränks. Im Jahr 1985 wurde der Uhudler sogar zum „Nichtwein“ erklärt. So wurde das Märchen von der Gesundheitsschädigung erfunden, um die Konsumenten abzuschrecken. Der Uhudler mache Blind und Dumm. Die Uhudlerwinzer waren lästige Konkurrenten für die Winzer der renommierten Weinbaugebiete. Heute ist es wissenschaftlich erwiesen, daß die Methanolwerte im Uhudler sogar unter denen von Rotwein liegen.

Der Uhudler ist eine südburgenländische Weinspezialität und markenrechtlich geschützt. Seit 1992 wurde der Tafelwein legalisiert. Er darf nur im Südburgenland, in den Bezirken Güssing und Jennersdorf, als „Uhudler“ verkauft werden.

 

Er wird aus den Direktträgerreben (Hybriden) wie Concord, Ripadella, Isabella oder Elvira gewonnen. Als Selbstträger ist er äußerst resistent gegen die Reblaus und andere Krankheiten. Deshalb muss er nicht gespritzt und gedüngt werden und gilt daher als reines Naturprodukt.

Mittlerweile setzt man auf Qualität, Reintönigkeit, Sortencharakter und Sauberkeit. Der Geruch und der Geschmack erinnert an Himbeeren und Walderdbeeren. Die Farbe variiert je nach Sorte von zart Rosa bis zu Ziegelrot bei den roten Sorten.

Woher der Name kommt, darüber scheiden sich die Geister. Es gibt es zwei überlieferte Geschichten. Früher genossen die Winzer in der anstrengenden Zeit der Lese und der Arbeiten danach recht viel von dem Wein. Kamen sie dann – oft erst nach einigen Tagen – mit Ringen unter den Augen heim, hieß es „Du schaust aus wie ein Uhu“. Die zweite Geschichte geht auf den für den Uhulder verwendeten Tonkrug, burgenländisch „Plutzer“ genannt, zurück. Denn der hieß lokal „Udler“.

Welche Geschichte nun stimmt, weiß eigentlich niemand mehr so genau.

Unter dem Motto: Leichtigkeit, Spaß und Lebensfreude gilt der Traditionswein mittlerweile als Lifestyle-Getränk.

Über Geschmack lässt sich streiten – probieren Sie den Uhudler ganz einfach einmal.

Zuletzt aktualisiert am Freitag, den 17. September 2010 um 08:26 Uhr
 


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